» Artikel in“Jetzt”/ Süddeutsche Zeitung

Für einen Artikel über Hassrede in der Politik wurde Frau Dipl.-Psych. D. Scholz von der Süddeutschen Zeitung zu den unterliegenden TäterInnenprofilen interviewt. Der ausführliche und informative Beitrag, der sich sowohl der Phänomenologie als auch den psychologischen Hintergründen des Themas widmet, ist über das Titelbild verlinkt.

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» #NetzOhneHass – Tagung der bpb

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Am 29.06. und 30.06.2017 war Frau Dipl.-Psych. Scholz als Keynote-Speakerin auf der von der Bundeszentrale für politische Bildung organisierten Tagung “Netz ohne Hass” eingeladen. Dabei betonte sie die Wichtigkeit, neben einer symptomhaften Bekämpfung von Hate Speech auch eigentliche gesellschaftliche Ursachen für das Phänomen in den Blick zu nehmen.

Auf Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen erläuterte sie die psychologischen Entstehungsmechanismen von Hass im Internet und dessen schädliche Auswirkungen – sowohl auf einen aufgeklärten, demokratischen Diskurs als auch auf die betroffenen Personengruppen. Außerdem ermutigte sie zur konstruktiven Gegenrede, da im Netz oft eine laute, aggressive Minderheit den Ton angebe. Zeige die oft unsichtbare Mehrheit jedoch ihr Gesicht, so beeinflusse dies Diskussionen positiv und etabliere soziale Normen. Schlussendlich plädierte sie für langfristige Veränderungen zugunsten einer besseren politischen Beteiligungskultur und einer gerechteren Chancen- und Ressourcenverteilung innerhalb der Gesellschaft, um Hass und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nachhaltig vorzubeugen.

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» OCCI Workshop @ Facebook Berlin

Die Initiative für Zivilcourage Online – (Anm.: Online Civil Courage Initiative, kurz OCCI) – hat es sich zum Ziel gesetzt, Extremismus und Hassrede im Internet zu bekämpfen. Die Initiative wurde gemeinsam von Sheryl Sandberg von Facebook, Peter Neumann vom International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR), Sasha Havlicek vom Institute for Strategic Dialogue (ISD), Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung sowie im Beisein von Gerd Billen vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bekannt gegeben. Die Initiative für Zivilcourage Online ist eine europaweite Initiative mit Sitz in Berlin.  ” (Offizielle Pressemitteilung der OCCI)

Im Rahmen der zugehörigen Veranstaltungen, mit denen die OCCI politische AkteurInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Projekte bei der Bewältigung digitaler Hassrede unterstützt, sprach Frau Dipl.-Psych. Scholz als Fachreferentin zu den psychologischen Entstehungsbedingungen von Hate Speech und der Ableitung wirksamer gesellschaftlicher Gegenstrategien.

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» Tagung “(K)ein Platz für digitalen Hass”

Am 11.05.2017 veranstaltete die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen eine Tagung zum Thema Hate Speech und digitale Gewalt mit dem Titel “(K)ein Platz für digitalen Hass und Diskriminierung”. Als eine der ReferentInnen informierte Frau Dipl.-Psych. D. Scholz die anwesenden MedienpädagogInnen und LehrerInnen über Wirkmechanismen, Folgen und mögliche Gegenstrategien. Sie sprach sich dafür aus, die Vermittlung von Medienkompetenzen an junge Menschen im schulischen Rahmen zu verstärken, um dem wachsenden Phänomen digitaler Hassrede auch im Bildungswesen konstruktiver begegnen zu können.

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» Interview zum Thema “Hate Speech”

Die 2016 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von der Amadeu-Antonio-Stiftung – Inititativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur herausgegebenen Informationsbroschüre “Geh´ Sterben – Umgang mit Hate Speech und Kommentaren im Internet” beleuchtet auch die psychologische Seite von ‘Hate Speech’ und Hasskommentaren im Internet. Im enthaltenen Interview äußert sich Frau Dipl.-Psych. Dorothee Scholz detailliert zu Wirkmechanismen und psychischen Folgen des Phänomens.

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» Workshop “Belastende Arbeitsinhalte”

Dieser Workshop wurde in Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen und Führungskräften zivilgesellschaftlicher Stiftungen konzipiert und vermittelt praxisrelevantes Wissen zum Umgang mit belastenden Arbeitsinhalten, z.B. schockierendem Bild- und Videomaterial, wiederholte Beleidigungen/Bedrohungen oder Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen bzw. gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Neben Psychoedukation enthält der Workshop Elemente aus der Traumatherapie und präventionspsychologische Strategien, wie z.B. aktive Stressbewältigung und eine Stärkung der innerpsychischen Widerstandskraft. Detaillierte Informationen zu Anwendungsbereichen und Inhalten des Workshops finden Sie hier.

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